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Skitourenwoche in Davos

01.03.2024

Die Ausfahrt des Straubinger Alpenvereins nach Davos war ein voller Erfolg, nicht zuletzt dank der hervorragenden Unterbringung im Hotel Dischma, das für sein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Saunaeinrichtungen bekannt ist. Da der neue DAV-Bus bis zum Abreisetermin noch nicht zu Verfügung, erfolgte die Anreise der zwölf Teilnehmer komfortabel in zwei Autos aus Straubing, einem aus Rosenheim und einem aus München-Sendling. Die Gruppe konnte sich von Beginn an über gute Schneeverhältnisse und überwiegend sonniges Wetter freuen.

Der erste Tag führte die Gruppe Richtung Flüelapass auf das Gori Horn, das in etwa 3 Stunden mit knapp 1000 Höhenmetern im Aufstieg bei strahlendem Sonnenschein bezwungen wurde. Es bedurfte nur einer gewissen Eingewöhnungszeit, um trotz der Gruppengröße ein gemeinsames Tempo zu finden, und es kam Schnee- und aussichtstechnisch jeder auf seine Kosten.

Am zweiten Tag stand bei etwas schlechterem Wetter das Grueni Horn auf dem Programm, beginnend direkt im Ort Davos, wobei die Anreise innerorts mit dem Bus erfolgte. Aufstieg und Abfahrt durch malerische Wälder und vorbei an hiesigen Lost Places wurde in unter 5 Stunden abgeschlossen, sodass noch Zeit für eine gemütliche Einkehr auf dem "Kulturplatz" Davos blieb. 

Am dritten Tag teilte sich die Gruppe auf: Ein Teil stieg zur Berggüner Furgga auf,, während der andere sich der Herausforderung weiter zur Dukan-Scharte stellte. Generell sind die ünerrmüdlichen und präzisen Spuranlagekünste des Jürgen hervorzuheben, der fast ausschließlich immer wie ein Uhrwerk voran lief.

Die Touren am vierten und fünften Tag starteten beide von Monstein aus. Ein Ort, der nicht nur als Ausgangspunkt für beeindruckende Routen diente, sondern auch im Veltlinerstübli den besten Heidelbeerkuchen weit und breit bot. Die Tour auf das Älplihorn mit über 1300 Höhenmetern und die darauf folgende 5 Kilometer lange Pulverabfahrt waren ebenso unvergesslich wie der Aufstieg auf das Bühlenhorn mit 1155 Höhenmetern am folgenden Tag.

Der Schlechtwettertag 6 wurde auf eine 650-Hm Tour im ehemaligen Pischa-Skigebiet absolviert, wo man es wegen schlechter Wetter- und Lawinenlage dabei beließ.

Ein besonderes Highlight der Ausfahrt war das ausgezeichnete Monsteiner Bier, das die Abende prägte. Die Gruppe aus Straubing lernte schnell, dass man in der Schweiz einen „Kübel“ bestellen muss, wenn man eine Halbe möchte.

Am Abreisetag kehrte man nochmal zum Flüelapass vom ersten Tag zurück und bestieg eine den windverfrachteten Verhältnissen angepasste Besteigung des Sentischhorns, bevor sich die Kolonne zurück auf den Weg nach Bayern machte.

Die Touren wurden auch wesentlich durch die Expertise der ortsansässigen Regina bereichert, deren Kenntnisse und Erfahrungen den Teilnehmern unvergessliche Erlebnisse in der Davoser Bergwelt bescherten.

GPT