Alpenvereins-Mountainbiker auf Jubiläumstour

In vier Tagen Dolomiten durchquert

Elf Mitglieder der Sektion Straubing waren vom 01.08. bis 05.08.2018 zum zehnten mal auf einer mehrtägigen Tour in den Alpen unterwegs.

Vorsitzender Ernst Schick und Mountainbike-Referent Sepp Sträußl hatten zum kleinen Jubiläum eine Tour der Superlative mit vier Etappen durch die Dolomiten von Bruneck nach Bassano del Grappa ausgetüftelt. Über 260 km und 6000 gefahrene Höhenmeter wurden dabei bei schönstem Wetter und hohen Temperaturen bewältigt.

Vom Start in St. Lorenzen im Pustertal ging es über Bruneck zur Kronplatzseilbahn und nach ausgiebigen Rundblicken vom Gipfel folgte eine lange Abfahrt nach St. Vigil. Nach der Auffahrt durch das Rautal nach Pederü kämpften sich die Mountainbiker zur Faneshütte im Herzen des Fanes-Sennes-Nationalparks hinauf. Nach kurzer Rast auf der Hütte folgte der Aufstieg zum 2174 Meter hohen Limojoch mit großartigen Blicken auf die umliegenden Dolomitenberge. Vom Joch fuhren die Biker auf anspruchsvollen Schotterwegen bis nach Cortina d’ Ampezzo.

Am zweiten Tag ging es mit Seilbahnunterstützung über den Falzaregopass zur 2413 Meter Meter hoch gelegenen Averau-Hütte. Nach Stärkung auf der Hütte folgten sehr anspruchsvolle Abfahrten auf schmalen Pfaden ins Fodomtal und weiter nach Aleghe. Es folgte die Weiterfahrt nach Falcade und die Auffahrt entlang des Pelligrinipasses, wo man kurz vor der Passhöhe das zweite Quartier mit Blick zur wilden Pala-Gruppe erreichte.

Beim dritten Tag fuhren die Alpenvereins-Biker über 90 Kilometer und 1600 Höhenmeter vom Pellegrinipass per Bahn zum 2550 Meter hohen Col Marghertia mit Traumblicken auf die Pala de Martino. Von dort fuhren die Straubinger Biker über den Passo Valles und Passo Rolle nach San Martino. Anschließend ging die Tagesetappe mit einer sehr langen Abfahrt auf das 626 Meter tief gelegene Mezzano weiter. Nach anstrengender Auffahrt zur 1324 hoch gelegenen Vederna-Hütte folgte eine sehr spannende Abfahrt in vielen Steilwandserpentinen zum Lago Schener. Es folgten lange Abfahrten über Arsie nach Rocca am 260 Meter tief gelegenen Lago Corlo. Mit einem kurzen Bad im See wurde der lange Tag abgeschlossen.

Der Schlusstag begann mit einer steilen Auffahrt Richtung Monte Grappa (1549 Meter) wo die Spuren des Ersten Weltkrieges noch deutlich mit Schützengräben und Steigen in senkrechten Wänden zu sehen waren. Auf einem dieser abenteuerlichen Steige und anschließenden sehr steilen Pfaden ging es zum Fuß des Bergmassives und in der Ebene zum Zielort Basso del Grappa.

Am letzten Tag fand nur noch die Rückfahrt mit Bus-Shuttle zum Startort und die Rückfahrt auf dem Programm.

Bericht und Bilder: Xaver Six

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