Bericht von den Sonntagsfahrten 1. Halbjahr 2017

Rundweg am Jurasteig von Oberwiesenacker über die Kuppenalb-Schlaufe

Unsere erste Tour führte uns in den Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Start und Ziel waren der Landgasthof Feihl in Oberwiesenacker. Über die Straße durch Unter-wiesenacker ging´s vorbei an Golfplätzen Richtung Hilzhofen und Eschertshofen. Um die Kühberg Höhe herum, den Pfaffenberg und Eichelberg streifend, führte uns der Weg, immer wieder mit Ausblicken auf die Kuppenalb, zum Waldfriedhof und schließlich zur Wallfahrtskirche Habsberg. Bergab in Richtung „Auf der Haid“ kamen wir am Mühlberg und Schanzberg vorbei wieder nach Oberwiesenacker, wo wir nach einer angenehme Eingehtour mit ca. 14 Kilometer Länge und etwa 357m im Auf- und Abstieg „Beim Boderwirt“ einkehrten.

"Von der Höllhöhe über das Kolmsteiner Kircherl zum Roten Kreuz"

Höllhöhe, in der Nähe von Neukirchen beim Heiligen Blut, war der Start für unsere zweite Tour. Über den E6 und Nk 09 (Kolmsteiner Höhenweg) ging´s zum Kolmsteiner Kircherl. Nach einer kurzen Trinkpause ging`s weiter nach Absetz/Tanneneck und am Nk 25, vorbei an eindrucksvollen Felsen, zum Roten Kreuz. Von hier erfolgte der Abstieg auf dem Nk 23 in den Lamer Winkel Richtung Lambach und über Hinterschmelz führte der La 05 nach Absetz/Tanneneck zurück. Nach einer Wanderung von ca. 14 km und 510 m Auf- und 480 m Abstieg kehrten wir noch in Lam ein.

Von Rinchnach zum Guntherkircherl und und zur Riedsteinkapelle

ca. 13 Kilometer und etwa 375 m Auf- und 350 m Abstieg

Kloster Rinchnach, ein ehemaliges Kloster der Benediktiner wurde 1011 durch den Hl. Gunther, einen Mönch vom Kloster Niederaltaich, als erste Siedlung des mittleren Bayerischen Waldes gegründet. Das Kloster wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die ehemalige Klosterkirche ist heute Pfarrkirche. Von dort aus machten wir uns auf dem Gunthersteig über Gehmannsberg auf den Weg zur Wallfahrtskirche Frauenbrünnl, die 1766 an der Stelle erbaut wurde, an der St. Gunther um das Jahr 1000 eine Klause errichtet haben soll. Nach der Pause wanderten wir über Danzeröd zur Riedsteinkapelle und über Ried zurück nach Rinchnach zur Einkehr.

Zu verlassenen Dörfern im Böhmerwald bei Stadlern

„Herent und trent der Grenz“

Die erste gemeinsame Veranstaltung mit der Straubinger Sektion des Waldvereins führte uns ins Schönseer Land im Naturpark Oberpfälzer Wald. Der instandgesetzte Friedhof in Plöß, nahe des Grenzübergangs Friedrichshäng und die ehemaligen Ortschaften Wenzelsdorf und Bügellohe auf bayerischer Seite, waren unsere ersten Ziele. Nach dem 2. Weltkrieg mussten die Bewohner der böhmischen Ortschaft Wenzelsdorf ihre Heimat verlassen. Elf Familien siedelten sich in der Hoffnung bald wieder in die Heimat zurückkehren zu können, auf ihren Grundstücken, auf bayerischer Seite, in der Bügellohe an. Nach ca. 20 Jahren wurde diese Siedlung wegen fehlender Einkommensquellen und Vom Böhmerwaldaussichtsturm bot sich eine Rundumsicht und über die Ruine Reichenstein und das Naturdenkmal am Hochfels, ein wildromantisches Felsen- und Heidegebiet, kamen wir nach Stadlern zur Einkehr.

Lusen einmal anders

Auch der 2.Versuch den Lusen einmal anders zu besteigen schlug fehl. Nicht nur wegen mangelnder Beteiligung, sondern auch wegen ungünstiger Witterung musste die Tour leider abgesagt werden.   Schade drum!

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