2-Tagestour auf den Großen Falkenstein

Am Samstag, dem 14.10.17 traf sich eine achtköpfige Gruppe, angeführt durch Thomas, um mit dem Zug von Straubing kommend ab Ludwigsthal auf den Großen Falkenstein zu wandern. Der Schwierigkeitsgrad war ideal gewählt, da in der Gruppe auch drei Blinde bzw. Sehbehinderte dabei waren.

Die erste Station nach dem Bahnhof war das Nationalparkzentrum Falkenstein. Hier haben wir vieles über die Geschichte des Nationalparks und der unglaublichen Wiedergeburt des Mischwaldes in den vergangenen Jahren gelernt. Leider trafen wir genau die Woche, nachdem aus dem Nationalpark sechs Wölfe aus dem Gehege frei gelassen worden sind.

Dennoch hatten wir das Glück, drei im Gehege verbliebenen Wölfen zu begegnen.

Unsere erste Pause verbrachten wir an der Höllbachschwelle. Dort hat sich die Gruppe geteilt. Manche gingen über die Höllbachspreng zum Gipfel, die anderen folgten der Esche-Beschilderung, um den leichteren Weg zu nehmen. Nach gemütlichen 5 Stunden Wanderung sind wir am Schutzhaus des Großen Falkensteins angekommen, haben uns ein Getränk gegönnt und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Der Sonntag begann mit einem perfekten Panorama über Zwiesel bis zu den Alpen mit dem Watzmann und dem Dachsteingebirge im Mittelpunkt. Vor dem Abstieg gingen wir die letzten Meter zum Gipfel mit Blick zum Arber und dem Hohen Bogen. Abwärts folgten wir den Beschilderungen nach Bayerisch Eisenstein. Zunächst liefen wir am Zwiesler Waldhaus vorbei, um dann am Schwellhäusl mit gemütlichen Bieren am Rande des Trubels Mittagspause zu machen. Das perfekte Herbstwetter nutzten viele Leute in der Gegend. Am "Bahnhof des Jahres 2017" gingen wir noch - wie selbstverständlich - kurz nach Tschechien, und haben uns dann auf den Zug wartend im schön gestalteten Restaurant eine Belohnung auf die gelungene Tour geleistet.

(Text: Nils Dallison; Bilder: Thomas Raith)

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