Skitouren-Wellness-Wochenende

Freitagmittag am 19. Januar machten sich die ersten sechs Teilnehmerinnen (Sonja G., Irmi, Sonja S., Steffi, Hannelore und ich) auf den Weg nach Ehrwald ins Sporthotel Schönruh. Noch vor Garmisch freuten wir uns über die weiß überzuckerte, winterliche Berglandschaft. Im Hotel genossen wir gleich gleich die reichhaltige Nachmittagsjause mit Suppe, Brotzeit, Salaten und Kuchen, bevor wir unsere Zimmer bezogen und gleich weiter Richtung Sauna starteten. Zum Abendessen waren wir dann schon so richtig tiefenentspannt und freuten uns auf das 6-Gänge-Menü. Gerade noch rechtzeitig kamen dann noch Inge und Susanne an. Julia und Rosi reisten erst am Samstagfrüh an.

Angesichts der kritischen Lawinensituation entschlossen wir uns, eine Pistenskitour zu unternehmen. So fuhren wir mit dem Skibus zur Talstation der Grubigsteinbahn in Lermoos und marschierten meist parallel zur Piste, aber auch mal durch den Wald und zuletzt auf einem Ziehweg bis zur Wolfratshausener Hütte. Entgegen des Wetterberichts war es viel schöner als erwartet und es kam sogar ein bisschen Sonne durch. Nachdem uns die Bedienung auf der Hütte ziemlich unfreundlich abgekanzelt hatte, beschlossen wir, den Einkehrschwung auszulassen und gleich abzufahren. Dafür wurden wir mit einem traumhaften Pulverschneehang belohnt.

Der Saunaaufenthalt am Samstag wurde wiederum von allen - auf unterschiedliche Weise - genossen. Einige von uns haben es vor lauter Ratschen und Entspannen geradezu „verschwitzt“, sich rechtzeitig zum Abendessen fertigzumachen. Auch am Samstag gab es ein leckeres 6-Gänge-Menü und wir waren wie am Vortag wieder die letzten, die im Speisesaal noch den Abend bei guten Gesprächen ausklingen ließen.

Sonntags hätten wir mit dem Wank geliebäugelt, jedoch schwenkten wir relativ schnell um nach einem Blick nach draußen: dichtes Schneegestöber. Vor der Abfahrt hieß es somit erst mal die Autos ausgraben, die unter einer dichten Schneeschicht begraben waren. Aber natürlich machten wir trotzdem noch eine Tour, wenn auch nicht den Wank. Von der Garmischer Hausbergbahn-Talstation stiegen wir über die markierte und präparierte Skitourenroute auf, die zunächst entlang der Piste, dann ein Stück durch den Wald und über die Skirouten-Abfahrt hoch führte. Der Schneefall hatte mittlerweile auch schon nachgelassen. Beim Einkehrschwung auf der Drehmöser 9 waren wir dann erfolgreicher als am Vortag, die Hütte urig, das Essen gut und die Bedienung sehr freundlich und lustig. Frisch gestärkt genossen wir noch die Abfahrt auf und neben der Piste durch den fluffigen Pulverschnee, bevor wir uns relaxt und gut gelaunt wieder Richtung Heimat begaben.

Gabi Groß

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