Tourenberichte 2020

Ernst, Sepp, Josef, Christian, Martin, Felix, Xaver und David (Sektion München-Oberland) waren von Freitag, 6. bis Sonntag 8. März in Osttirol im Bergsteigerdorf Innervillgraten zum Skitourengehen.
Tobias, frischgebackener Trainer C, hatte dort den ersten Teil der Ausbildung absolviert und führte die Gruppe Dank seiner Ortskenntnisse auf drei schöne Skiberge und feinste Pulverschneehänge.

In der Kletterhallensaison 2019/20 habe ich den Versuch gestartet eine Ausbildung im Trockenen und Warmen für werdende Bergsteiger anzubieten. Ein Kurs in der Kletterhalle? Wofür?

Um sicherungstechnische Grundlagen fürs Bergsteigen, Klettersteige und Skitouren sowohl bei Gemeinschaftsfahrten der Sektion, aber auch bei Privatunternehmungen in angenehmer Umgebung zu lernen.

Die Nord-Süd Seitentäler des Brixentals zählen für viele zu den schönsten Skitourengebieten in Österreich. Die Gründe dafür sind wohl die oft erwähnten sanften Grashänge die man dort, meist ohne einen lästigen Waldgürtel zu durchqueren, relativ einfach besteigen kann. Wahrscheinlich zieht es Ernst deswegen immer wieder in die Kitzbüheler Alpen um seine alljährlichen Sektionstouren dort anzubieten. Diesmal sollte es eine dreitägige Durchquerung werden. Und zwar in West-Ost Richtung von Kelchsau übers Windautal ins Spertental.

„Am Kreiz München-Süd miass‘ma vor sieme vorbei sei“! Des wissen wir alle, deswegen starten wir in Aiterhofen um Punkt 5:30 Uhr. Und treffen uns am Parkplatz in Spitzingsee genau um 8 Uhr. Bis auf ein Auto, das ein paar Minuten später loskommt und prompt in den üblichen Samstags-A8-Stau reinfährt.

Das Sonntagshorn ist mit seinen 1981 m. der höchste Berg der Chiemgauer Alpen. Mit seinem Nachbarn dem Peitingköpfl mit 1720 m. ist es ein klassisches Skitourengebiet. Das hinderte aber einige Teilnehmer der Schneeschuhfraktion des Straubinger Alpenvereins nicht daran, am Samstag den 8. Februar diesen beiden Bergen einen Besuch abzustatten.

Der Wandberg ist eigentlich nur eine grasige Erhebung im österreichischen Teil der Chiemgauer Alpen. Dennoch belohnt er eine Besteigung mit einem phantastischen Panorama. Kaiser Gebirge und Loferer Steinberge gleich vis à vis. Der direkte Nachbar ist der Geigelstein und rundum welliges Almgelände mit zahlreichen Hütten. Einige laden zum Verweilen ein, auch im Winter.

Schon öfter habe ich gehört, es wäre diskriminierend, Skitouren nur für Frauen anzubieten. Da mag vielleicht auch ein bisschen der Neid mitspielen ob der Kombi mit Sauna oder Wellness. Aber, liebe Männer, wollt ihr das überhaupt? Wenn die ersten zwei oder drei nach einer Auszieh- oder Trinkpause losmarschieren und nach Minuten feststellen, dass der Rest der Gruppe nach wie vor am selben Fleck steht und immer noch ratscht?

Am Samstag den 12.01. war geplant auf den Tagkopf im Gasteinertal zu gehen, doch die äußerst geringe Schneeauflage hat mich zum umplanen gezwungen. Das neue Ziel lag in Flachauwinkel und es ging auf zwei Gipfel, dass Schilchegg 2040m und das Benzegg 2076m.

Am Samstag starten Albert und Martin mit 13 weiteren Teilnehmern, bei Schneegestöber vom Parkplatz Grundlehen, zur Skitour auf das Filzmooshörndl.

Die erste gemeinsame Sektionsskitour des Straubinger Alpenvereins, die traditionell am Dreikönigstag stattfindet und unter dem Motto „Suche nach dem Schnee“ steht, führte in diesem Jahr zum Sonntagshorn, den mit 1.962 m höchsten Gipfel in den Chiemgauer Alpen.