Tourenberichte 2019

Berichte der Familiengruppe von verschiedenen Wanderungen 2019

Eigentlich sollte die Durchquerung drei Tage dauern. Aber nachdem man auf der Wankhütte nach mehrmaligen Versuchen niemand erreichen konnte, der für die Übernachtung zuständig war, wurde die Tour um einen Tag abgekürzt.

Aufgrund des großen Zuspruchs im letzten Jahr wurde auch heuer von Till Hauptmann wieder eine mehrtägige Kletterfahrt angeboten und bestens organisiert. Ziel war vom 2.-4.8.2019 erneut die Steinwaldhütte der DAV Sektion Weiden, eine sehr gut ausgestattete Selbstversorgerhütte bei Pfaben in der Gemeinde Erbendorf.

Auf Wunsch einzelner Dauerteilnehmer bei meinen Hochtouren stand diesmal die Weisskugel auf dem Programm. Ich habe mir den Weg durch das Matschertal ausgesucht.

Wie immer stellte ich mir die Frage, ob genügend Interessenten mit mir in Marokko MTB-fahren wollen. Drei Monate vor Anmeldeschluss musste ich dann aber 3 Freunden absagen, da bereits 11 Leute ihre Teilnahme fest zugesagt hatten.

Nach einigen organisatorischen Problemen wegen Streichungen von Flügen, starteten wir am 8.6.2019 mit den in Kartons verpackten MTBs von Straubing nach München und flogen mit Royal Air Maroc über Casablanca nach Ouarzazate.

In vier Tagen knapp 200 Kilometer und 4800 Höhenmeter bewältigt. Elf Mitglieder der Sektion Straubing waren letzte Woche von Mittwoch bis Samstag wieder auf einer Mehrtage-Tour in den Alpen unterwegs.

Der Hochschwab ist ein Gebirge, das man schon zu den Wiener Hausbergen zählen kann. Westlich von Wien, nördlich von Graz und östlich vom Gesäuse erstreckt es sich von Präbichl bis Seewiesen über fast 40 Kilometer . Von Niederbayern aus liegt es schon sehr weit östlich und wird daher vom Straubinger Alpenverein eher selten besucht. Das wollten drei Bergsteiger der Sektion ändern.

Unsere Mäuse freuten sich schon sehr auf die geplante Familienwanderung mit dem Alpenverein Straubing. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit. Es regnete in Strömen und richtig warm war es auch nicht. Davon ließen sich aber einige Familien, wie auch wir, nicht abhalten.

Da es nach Saalfelden am Steinernen Meer und nach Maria Alm keine Zugverbindung gibt, fuhren wir in diesem Jahr mit den eigenen Autos in 4 Fahrgemeinschaften zunächst bis Weißbach bei Lofer. Insgesamt waren wir 15 Personen.

Am Samstag, den 29.06.19, fuhren vier Alpenvereinsmitglieder nach Traunkirchen, um den kleinen und großen Sonnstein zu besteigen. Die Sonnsteine sind keine sehr hohen Berge. Mit 880 und 1037 m. nicht einmal so hoch wie manche Bayerwaldgipfel.

Schon vor zwei Jahren übernachtete meine Schwester Emma im Straubinger Haus und war begeistert von ihrer ersten Hüttenübernachtung. Nun durfte ich mit meinen 16 Monaten ebenfalls in der traumhaft gelegenen Alpenvereinshütte eine Nacht verbringen. Am Mittwoch startete mein „verrückter“ Papa mit meinem Opa auf dem Radl von Lintach bei Hunderdorf in Richtung Berge.

Am Freitag nachmittags machten sich 12 Tourenleiter unserer Alpenvereinssektion auf den Weg zur Blaueishütte. Die Wetterprognose war nach mehreren Regentagen endlich wieder sehr gut, allerdings wussten wir, dass uns noch sehr viel Schnee erwarten würde.

Nun war es endlich so weit, für 17 Skihochtouren-Aspiranten hatte das Warten nun endlich ein Ende. Mit 5 Fahrgemeinschaften ging es Richtung Chamonix. Standardmäßig war der erste Treffpunkt mit der vollständigen Truppe in Lustenau an der Shell Tankstelle (Übergang AT-CH) um noch eine bezahlbare Leberkässemmeln zu essen.

1. Tag
Um 5 Uhr starteten Albert, Christoph, Markus, Peppi, Till, Schwesi, Wolfgang und Martin an der Kletterhalle in Ittling und fuhren nach Partenen. Von hier ging es mit der Vermuntseilbahn und dem Gletscherbus hinauf auf die Bieler Höhe zum Silvrettastausee (2000 m).

Wie hoch ist er nun wirklich, der Großvenediger, 3.666 oder 3.662 Meter? Da widersprechen sich Wanderkarten und lokale Höhenangaben. Und noch eine Frage: ist er nun der zweithöchste Berg unseres Alpennachbarlandes oder der fünfthöchste, wenn man die Nebengipfel des Großglockners mitzählen wollte? Diese Fragen sind bei unserem Skihochtourenkurs völlig unbedeutend, viel zu schön ist das Wetter und viel zu gut auch die Stimmung im Team unter der fachkundigen und besonnenen Leitung Peppis.

 

Am 23.03.2019 zogen 13 Skitourengeher vom Gasthaus Wegscheid, im Kurzen Grund bei Kitzbühel los, um zur Bamberger Hütte aufzusteigen. Die größte Schwierigkeit war es, einen Parkplatz zu finden. Irgendwo und irgendwie hatten sich unsere Fahrer noch hingezwickt. Wenigstens hatte es noch so viel Schnee, dass wir die Ski nicht tragen mussten. Vorbei ging es an der automatischen LVS Kontrollstelle, geradewegs den unteren Sommerweg hinauf.

Während die Nordalpen immer noch von dem Überangebot an Schnee von der ersten Januarhälfte zehren konnten, herrschte in der ersten Märzwoche südlich des Alpenhauptkamms eher Schneearmut. Mit diesem Wissen fuhren wir also am Donnerstag früh los in die Pragser Dolomiten und hofften daß wir trotzdem ausreichend Schnee für unsere geplanten vier Tourentage vorfinden würden.

Es war mal wieder so weit. „Alle Jahre Wieder“ Skitour auf den Geigelstein.

Und jedes Mal sind die knapp 1300 Hm auf einen 1813 m hohen Berg wieder immer etwas anders.

Am Sonntag den 03.05.2019 brachen wir Schneeschuhgeher aus Straubing auf, um Touren bei der Potsdamer Hütte zu unternehmen. Das waren die Brigitte und der Alexander, die Evi und der Wolfgang, der Helmut, der Jochen, der Sepp und nochmal der Sepp. Schon um 8:15 h ging man am Parkplatz Eisbrücke im Fotscher Tal bei Sellrain los.

Der Karkopf ist eine kleine, bewaldete Erhebung in den Chiemgauer Alpen. Bestiegen wird er von Kössen aus. Das Gelände ist ideal für Schneeschuhgeher. Deshalb starteten einige Straubinger DAVler am 10.02.2019 um dem Karkopf aufs Haupt zu steigen.

 

„Wenn Engel reisen …“ konnte einem durch den Kopf schießen, wenn man sich den Wetterbericht für die vier Skitourentage angeschaut hat. Und er hat gehalten, was er versprochen hat: strahlender Sonnenschein und blauer Himmel von früh bis spät!

 

Um 5:00 Uhr starten die Teilnehmer in Straubing für eine herrliche Skitour in den Kitzbüheler Alpen. Über den Steinpass fuhren wir nach Saalbach–Hinterglemm bis ins Talende nach Lengau. Die Familie eines Teilnehmers nutzte die Gelegenheit um im Tal Alpin Ski zu fahren und eine Teilnehmerin übernachtet gleich im Tal und hatte somit nur 5 min. Anfahrtszeit.

Um 5:30 trafen sich die meisten Tour-Teilnehmer am Samstag 9.02.2019 am Pendlerparkplatz Aiterhofen. Ausgangspunkt für die Tour war die Talstation der Taubensteinbahn am Spitzingsee (1084 m), wo die restlichen Teilnehmer leider etwas warten mussten.

Kaiser- statt Arberwetter ...

... bescherte uns der üblicherweise eher grimmige „König des Bayerischen Waldes“, als wir am 20. Januar 2019 am Treffpunkt Großer Arbersee zum Praxisteil des Lawinenkurses eintrafen. Wir, das waren 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer plus vier Ausbilder: Peppi und Michael Grill, Sepp Zwinger und Jupp Berglehner.

PROLOG:

* Schneechaos, Teile Bayerns und Österreichs zum Katastrophengebiet erklärt.

* Gesperrte Zubringer-Straßen, Gebirgsregionen von der Umwelt abgeschnitten.

* Lawinenlagen, die selbst härteste Abenteurer zum Daheim-Bleiben zwingen.

* Aussichten für das geplante Unterfangen sehr, sehr mau…….