Tourenberichte 2020

Uns beiden oberbayerischen Gastteilnehmerinnen wurde die ehrenwerte Aufgabe zuteil den Tourenbericht verfassen zu dürfen.

So berichten wir über unsere multikulturelle Woche im Tessiner Klettercamp am Lago Maggiore.

Die diesjährige Grundausbildung „Vom Wanderer zum Bergsteiger – Schwerpunkt Eis“ vom 20.08. bis 22.08.20 fand auf der Breslauer Hütte in Mitten der Ötztaler Alpen statt.

Ausgerechnet vom Dienstag dem 11. bis Freitag dem 14 August 2020, hatten die Österreicher beschlossen, die Fernpassbundesstraße zu sperren. Also blieb den vier Straubinger DAVlern nichts anderes übrig, als über die Inntalautobahn auszuweichen, um ins Pitztal zu gelangen.

Breithorn, Pollux, Castor, Liskamm-Überschreitung, Vincentpyramide, Balmenhorn, Schwarzhorn, Ludwigshöhe, Parrotspitze, Signalkuppe, Zumsteinspitze, Grenzgipfel, Dufourspitze, Nordend

Sieben Mountainbiker der DAV-Sektion Straubing waren von 29.7. bis 1.8.2020 vier Tage im Nationalpark Hohe Tauern unterwegs und haben dabei knapp 200 Kilometer und 6750 Höhenmeter bewältigt. Bei dieser 4-Tagestour konnten Sepp (Guide) Ernst, Hubert, Jochen, Klaus, Wolfgang und Xaver (Berichterstatter) den höchsten Berg Österreichs aus nächster Nähe bewundern.

Ausbildungsinhalte: Alle nötigen Knoten, Standplatz Pläsier, korrektes Vorstieg/Nachstieg-Sichern mit HMS oder Tube, Expressflaschenzug, Gehen im Weglosen Gelände, Behelfsmäßige Bergrettung, Wetter- und Kartenkunde. Optional. Mobile Sicherungsmittel und alpine Standplatzbau.

Am Sonntag Morgen trafen sich viele Kinder mit ihren Eltern am Parkplatz Postfelden. Es wurde gehüpft, gekraxelt und entdeckt.

Datum: 11. bis 12.07.2020

Samstag: Mit dem Stableinlift zur Mittelstation auf 2350 m, Aufstieg zur Breslauer Hütte 2844 m, Besteigung Wilden Mannle 3023 m
Sonntag: Besteigung Ötztaler Wildspitze 3768 m und Abstieg
Tourenleiter: Tom
Teilnehmer: 25 DAV Mitglieder der Sektion Straubing
Gebiet: Ötztaler Alpen
Stützpunkt: Breslauer Hütte 2844 m
Gipfel: Wildes Mannle 3023 m, Wildspitze 3768 m
Wetter: Sonne am Gipfeltag, Nebel und leichter Regen am Aufstiegstag

„Alles wie immer“ trifft auf „Alles ist anders“

Wie jedes Jahr hat die DAV Sektion Straubing ihren Aufenthalt in Hirschbach. Wie immer starteten wir an Fronleichnam. Allerdings trafen wir uns nicht direkt bei Manfred im Jura Alpin Center, sondern sofort zum Klettern am Kalmusfelsen bei Illschwang- „das war ja noch nie da“.

Da Brigitte noch arbeiten musste, fuhren wir erst am Abend nach Grassau. Die Kinder durften Filme am Tablet ansehen und in Trostberg machten wir Pause, um in der Hexnküche lecker Essen zu gehen. Das Hexenessen war super und gestärkt konnten wir die restlichen Kilometer nach Grassau fahren. Dort richteten wir es uns gleich gemütlich ein. Ich strich noch den Balkon und baute eine Kabelabdeckung neben das Bett der Kinder. Dann fielen wir alle kaputt in die Federn...

In diesem Jahr konnte die Tour wieder mit öffentlichen Verkehrsmittel erreicht werden und deshalb ging‘s mit dem Zug und natürlich zu dieser Zeit mit Mund-Nasen-Schutz auf nach Steinach bei Pfronten in Allgäu. Bei fast herrlichen Bergwetter starteten wir mittags an der Talstation der Breitenbergbahn zur Reichbachklamm.

Ernst, Sepp, Josef, Christian, Martin, Felix, Xaver und David (Sektion München-Oberland) waren von Freitag, 6. bis Sonntag 8. März in Osttirol im Bergsteigerdorf Innervillgraten zum Skitourengehen.
Tobias, frischgebackener Trainer C, hatte dort den ersten Teil der Ausbildung absolviert und führte die Gruppe Dank seiner Ortskenntnisse auf drei schöne Skiberge und feinste Pulverschneehänge.

Nachdem beim ersten Besuch im letzten Jahr die Schneelage rund um den Pragser Wildsee eher mau war, probierten wir heuer den zweiten Anlauf, in der Hoffnung diesesmal alle geplanten Touren durchführen zu können.

In der Kletterhallensaison 2019/20 habe ich den Versuch gestartet eine Ausbildung im Trockenen und Warmen für werdende Bergsteiger anzubieten. Ein Kurs in der Kletterhalle? Wofür?

Um sicherungstechnische Grundlagen fürs Bergsteigen, Klettersteige und Skitouren sowohl bei Gemeinschaftsfahrten der Sektion, aber auch bei Privatunternehmungen in angenehmer Umgebung zu lernen.

Die Nord-Süd Seitentäler des Brixentals zählen für viele zu den schönsten Skitourengebieten in Österreich. Die Gründe dafür sind wohl die oft erwähnten sanften Grashänge die man dort, meist ohne einen lästigen Waldgürtel zu durchqueren, relativ einfach besteigen kann. Wahrscheinlich zieht es Ernst deswegen immer wieder in die Kitzbüheler Alpen um seine alljährlichen Sektionstouren dort anzubieten. Diesmal sollte es eine dreitägige Durchquerung werden. Und zwar in West-Ost Richtung von Kelchsau übers Windautal ins Spertental.

„Am Kreiz München-Süd miass‘ma vor sieme vorbei sei“! Des wissen wir alle, deswegen starten wir in Aiterhofen um Punkt 5:30 Uhr. Und treffen uns am Parkplatz in Spitzingsee genau um 8 Uhr. Bis auf ein Auto, das ein paar Minuten später loskommt und prompt in den üblichen Samstags-A8-Stau reinfährt.

Das Sonntagshorn ist mit seinen 1981 m. der höchste Berg der Chiemgauer Alpen. Mit seinem Nachbarn dem Peitingköpfl mit 1720 m. ist es ein klassisches Skitourengebiet. Das hinderte aber einige Teilnehmer der Schneeschuhfraktion des Straubinger Alpenvereins nicht daran, am Samstag den 8. Februar diesen beiden Bergen einen Besuch abzustatten.

Der Wandberg ist eigentlich nur eine grasige Erhebung im österreichischen Teil der Chiemgauer Alpen. Dennoch belohnt er eine Besteigung mit einem phantastischen Panorama. Kaiser Gebirge und Loferer Steinberge gleich vis à vis. Der direkte Nachbar ist der Geigelstein und rundum welliges Almgelände mit zahlreichen Hütten. Einige laden zum Verweilen ein, auch im Winter.

Schon öfter habe ich gehört, es wäre diskriminierend, Skitouren nur für Frauen anzubieten. Da mag vielleicht auch ein bisschen der Neid mitspielen ob der Kombi mit Sauna oder Wellness. Aber, liebe Männer, wollt ihr das überhaupt? Wenn die ersten zwei oder drei nach einer Auszieh- oder Trinkpause losmarschieren und nach Minuten feststellen, dass der Rest der Gruppe nach wie vor am selben Fleck steht und immer noch ratscht?

Am Samstag den 12.01. war geplant auf den Tagkopf im Gasteinertal zu gehen, doch die äußerst geringe Schneeauflage hat mich zum umplanen gezwungen. Das neue Ziel lag in Flachauwinkel und es ging auf zwei Gipfel, dass Schilchegg 2040m und das Benzegg 2076m.

Am Samstag starten Albert und Martin mit 13 weiteren Teilnehmern, bei Schneegestöber vom Parkplatz Grundlehen, zur Skitour auf das Filzmooshörndl.

Die erste gemeinsame Sektionsskitour des Straubinger Alpenvereins, die traditionell am Dreikönigstag stattfindet und unter dem Motto „Suche nach dem Schnee“ steht, führte in diesem Jahr zum Sonntagshorn, den mit 1.962 m höchsten Gipfel in den Chiemgauer Alpen.