Tourenberichte 2017

Am Samstag, dem 14.10.17 traf sich eine achtköpfige Gruppe, angeführt durch Thomas, um mit dem Zug von Straubing kommend ab Ludwigsthal auf den Großen Falkenstein zu wandern. Der Schwierigkeitsgrad war ideal gewählt, da in der Gruppe auch drei Blinde bzw. Sehbehinderte dabei waren.

Auch in der vergangenen Sommersaison setzten wir die mittlerweile etablierten und sich steigender Beliebtheit erfreuenden Tagesfahrten in Sportklettergebiete fort. An fünf Sonntagen in den Monaten Mai bis September steuerten wir verschiedene Gebiete an, wobei sowohl Trainer als auch Teilnehmer neue Felsen kennen lernen und den persönlichen Erfahrungsschatz erweitern konnten.

Wegen eines Wintereinbruchs am vorangegangenen Wochenende, der zunächst unklaren Wetterentwicklung und einem tödlichen Lawinenabgang in den Berchtesgadener Alpen stand die Bettelwurf-Tour kurzfristig auf sehr wackligen Beinen.

"Vor einem Jahr schauten wir hinauf zum mächtigen Bergmassiv der Berchtesgadener, dem Watzmann. Dieses Jahr werden wir oben stehen auf dem nördlichen Gipfel, dem Hocheck, und wenn das Wetter mitspielt sogar auf der höchsten Erhebung - der Mittelspitze – um stolz nach unten blicken." Das war die Erwartung einiger Teilnehmer der diesjährigen Tour mit Thomas.

6 Tage lang waren 37 Sektionsmitglieder in den Kitzbüheler Alpen unterwegs. Der Bus brachte uns nach Fieberbrunn (790m) im Pillerseetal, unserem Standort. Von dort aus konnten wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln unsere jeweiligen Ausgangspunkte kostenfrei und bequem erreichen.

Am 27.08.2017 trafen sich vier Bergsteiger vom Straubinger Alpenverein um den Hochseiler im Hochkönig zu besteigen. Da aber am gleichen Tag der Ironman in Zell am See stattfand und deshalb die Zufahrtsstraße nach Maria Alm gesperrt wurde, musste ein Ersatzziel her. Dieses wurde schnell gefunden und somit fuhr man in die Loferer Steinberge. Dort wollte man über die Schmidt-Zabierow Hütte die beiden Klettersteige „Wilder Hund“ und „Nackter Hund“ auf das Mitterhorn gehen. Geplant war, je nach Wetterlage am Nachmittag, entweder direkt über den Normalweg zur Hütte abzusteigen oder noch das Breithorn über den SW Grat dranzuhängen. Dieser verlangte seilfreies Klettern im II. Grad

Hinterhorn und Ochsenhorn in den Loferer Steinbergen, hieß es in der Ausschreibung. Das waren zwei Tage Bergtour. Neun Straubinger Alpenvereinler kamen nach einem steilen Aufstieg auf der Schmidt-Zabirow-Hütte an.

Wilder Kaiser. Was wir sehen beginnt schon wild. Gerade haben wir uns auf den Weg gemacht. Von der Wochenbrunner Alm, vorbei an der Gaudeamus Hütte, zur Gruttenhütte. Wir haben den Weg über das sogenannte Klamml gewählt. Wild ist hier die Felsenlandschaft. Wir unterqueren den Klamml-Klettersteig und klettern oben selber mit Unterstützung von Drahtseilen und Tritthilfen aus dem Klamml hinaus.

Vorsitzender Ernst Schick und Mountainbike-Referent Sepp Sträußl hatten wieder eine schöne Rund-Tour mit vier Etappen durchs Südtiroler Ultental und das nördliche Trentino ausgetüftelt. Über 160 km und fast 5000 Höhenmeter wurden dabei bewältigt.

 

Auch die angesagten 37 Grad am 1. August konnten die Teilnehmer der Senioren-Wanderung nicht von der „Hadriwa-Runde“ abhalten: vom Parkplatz beim Kreuzhaus, über die Hansl-Hütte, an Schuhchristleger vorbei und über Stock und Stein auf dem Hadriwa-Höhenweg zurück.

1. Tag: Anreise zum Matreier Tauernhaus auf 1512 m, MTB bis Ende Fahrstraße Innergschlöss, Aufstieg zur Neuen Prager Hütte auf 2796 m

2. Tag: Besteigung Großvenediger 3666 m und Abstieg

„Trau Dich mal was Neues“ – unter diesem Motto stand das Kletterwochenende der etwas anderen Art vom 21.7.-23.7.17.

Zehn mutige Kletterer begaben sich für ein Wochenende zur „Behandlung“ in die Intensivstation ins fränkische Tüchersfeld.

Freitag, Tag der Anreise: mieser Wetterbericht, Regen, Stau auf den Straßen im Oberland, Schleichwege über die Dörfer im Tölzer Land. Anhaltender Regen im Isartal. Fast alle schafften es vor Betriebsschluss der Rofanseilbahn eben jene noch zu nutzen. Und abends wieder Regen, Regen, Regen ....

Um 16.07.2017 um 9:30 trafen sich acht Kinder und neun Erwachsene am Parkplatz der Burg Falkenstein. Zwei Stunden lang wurde der dortige

Natur- und Felsenpark erkundet. Über eine Brücke, zum Froschmaul, auf die Himmelsleiter usw. Vor allem aber viel Steine zum Hüpfen und Höhlen zu erforschen.

Nachdem uns das Wetter mit Schneefall an dem geplanten Tourenwochenende Anfang Juli einen Strich durch die Rechnung machte, fand sich schnell ein Ersatztermin am darauffolgendem Wochenende, in das wir motiviert (Peppi, Ursula, Kalle, Diana, Joanna und Anna) um 4.45 Uhr am Pendlerparkplatz in Aiterhofen starteten.

Am Freitag 7. Juli 2017 starteten 13 Mitglieder der Sektion Straubing zu unterschiedlichen Zeitpunkten von Seegatterl und Blindau über die Klausenbergalm zum Straubinger Haus.

Wer Obertauern hört, denkt automatisch ans Skifahren. Im Sommer will niemand dahin, weil es dort nur öde Skianlagen, verschandelte Landschaft und leere Hotels gibt. So dachten auch wir.

Trotzdem starteten wir, das waren Sabine, Renate, Sepp, Alfred, Herrmann und ich, früh morgens nach Obertauern. Das sollte nämlich der Ausgangspunkt für unsere Besteigung der Glöcknerin sein. Die Glöcknerin ist ein Berg in der Scheitellinie der Radstädter Tauern über die man von Obertauern bis zur Südwiener Hütte viele Gipfel „mitnehmen“ könnte.

Auch heuer organisierte der Alpenverein Straubing eine Klettersteig Einweisung am Deggenauer Übungs-Klettersteig. So konnten 10 Teilnehmer das Handwerkszeug für das eigenständige Begehen von Klettersteigen erlernen. Am Felsen angekommen, wurde nach einer kleinen Vorstellungsrunde mit der Ausrüstungskunde gestartet. Hierbei lernten die Teilnehmer die Sicherungsausrüstung und deren Benutzung kennen.

Elbrus von NOrden

Reiseziel: Skitouren im Kaukasus mit Elbrus-Besteigung (5642 m) Region: Kaukasus Republik Kabardino-Balkarien, Russland

Organisiert mit DAV-Summit-Club. Motto: Führe deine Sektion

Am Mittwoch fanden sich 13 Skifreunde/Tourengeher an der Talherberge in Zwieselstein der Sektion Regensburg ein. Die Frühaufsteher unter uns nutzten bereits diesen Tag die Skigebiete und einfaches Tourenskigelände zu erkunden.

Neun Sektionsmitglieder des Straubinger Alpenvereins wollten mit den Schneeschuhen einmal Bereiche kennenlernen, die ansonsten den Skitourengehern vorbehalten sind. Deshalb steuerte man vom Parkplatz Innerst (Weerberg) die Weidener Hütte an.

Tag 1: Anfahrt nach Obernberg und erste kleine Tour auf die Allerleigrubenspitze
Tag 2: Skitour Fraderstellter
Tag 3: Skitour Otterspitze
Tag 4: Skitour Grubenkopf und Heimfahrt

 Tourenleiter: Peppi Grill und Peter Haberl

Am Sonntag den 26.02. unternahm die Sektion Straubing des DAV eine Skitour zum Strimskogel bei Zauchensee im Salzburger Land unter der Leitung von Sepp Zwinger. Die zahlreichen Anmeldungen, die auch den großen Bedarf an Skitouren-Angeboten für Einsteiger, Genießer und Geübte dieser Schwierigkeitsstufe zeigt, machte es erforderlich die große Gruppe in drei kleinere unter der Führung von Sepp Zwinger, Peppi Grill und Thomas Rupprecht aufzuteilen.

Der 2. Anlauf zu dieser Tour war es für Thomas, unserem Vorstand. Hatte er doch letztes Jahr die Tour schon einmal ausgeschrieben und musste sie wegen widrigen Wetterbedingungen absagen. Auch heuer gab es nach einer anhaltenden Schönwetterphase schon die Befürchtung dass uns der Schnee wieder wegschmilzt.


1. Tag: Anfahrt nach Mittenberg
2. Tag: Bregenzer Waldrunde incl. Güntlespitze 2092 m
3. Tag: Elfer (Wintergipfel) 2350 m

Mittlerweile erlebt das alpine Schneeschuhgehen in der Sektion eine erfreuliche Akzeptanz. Sind die Voraussetzungen hierfür doch etwas größer als bei Mittelgebirgswanderungen. Zum einen sollte ein Grundwissen über den Umgang mit LVS-Geräten und der damit verbundenen Bergung aus Lawinen verinnerlicht sein, zum anderen muss man deswegen mehr Ausrüstung mitschleppen. Trotzdem ist das Erlebnis in den winterlichen Alpen auch für Schneeschuhgeher von großem Wert.

Gebiet: Kitzbühler Alpen - Kelchsau - Langer Grund

Tourenleiter: Peppi Grill und Ernst Schick Teilnehmer: insgesamt 10

Ausgangspunkt: Erlau-Brennhütte (1213 m)

Das Arbergebiet ist den Straubinger DAVlern nicht unbekannt. Allerdings wird es immer wieder gerne aufgesucht, da es nicht allzuweit weg ist und obendrein ein ausgezeichnetes Wandergebiet ist. Auch im Winter.

Für fünf Wanderer des DAV Straubing war diese Tour wohl ein kleiner Einstieg in die kommende Wandersaison. 

Früh am Morgen gegen 06:30 Uhr startete die gemeinsame Fahrt nach Oberbayern.

Trotz einer Anfahrt, die immer wieder von heftigen Schneeschauern durchzogen wurde und dem ein oder anderen "heimlichen " Gedanken, wie gemütlich es jetzt doch noch in den wärmenden Federn wäre, kam die Gruppe entspannt in Oberaudorf an und stärkte sich bei einem kleinen Frühstück für die bevorstehende Tour.

Auf der Suche nach dem Wirtshaus (eigentlich Schnee) :-) Es sah lange aus als ob die Dreikönigskitour mit Alpenverein Straubing "Auf der Suche nach dem Schnee" eine Mountainbiketour werden würde. Aber Frau Holle hatte dann doch noch Spaß am Schütteln ihrer Kissen. Schnee war genügend da und ein Ziel wurde auch gefunden.