Erlebniswanderung mit den Kids zur Kötztinger Hütte, oder „Nur die harten kommen in den Garten“

Datum: 09.04.2022 Teilnehmer: 5 Kids & 5 Erwachsene des DAV Straubing

Wetter: Schnee, Wind, -1 Grad

Gipfel: Kreuzfelsen 999 m, Mittagsstein 1034 m

Tourbericht: Ursprünglich war die Frühjahrstour ab Eck über den Kaitersbergrücken zur Kötztinger Hütte geplant. Da das Aprilwetter mit Frühjahr nicht viel gemeinsam hatte, fand unsere Organisatorin Miriam einen Plan B. Diesen benötigt man immer in den Bergen. Der harte Kern, bestehend aus 5 unerschrockenen Kindern und 5 Erwachsenen, traf sich bei Minustemperaturen und leichtem Schneefall am Wanderparkplatz in Reitenberg bei Kötzting. Auf dem Fernwanderweg „Goldsteig“ wanderten wir auf verschneiten Pfaden in Richtung Kreuzfelsen. Auf halber Strecke erreichten wir die Räuber Heigl Höhle. Hier versteckte sich vor ca. 170 Jahren der berüchtigte Räuber. Der „Robin Hood“ des Bayerischen Waldes bestahl die Reichen und versteckte sich in der Höhle, bis er verpfiffen und gefasst wurde. Über steile Steinstufen und zum Schluss sogar mit Stahlseil gesichert, stiegen wir zum Gipfel des Kreuzfelsens 999 m auf. Kurz blitzte uns die Sonne entgegen, aber schnell kamen die Wolken zurück und es wehte der eisige böhmische Wind. Natürlich gehört zu einer Wanderung eine gemütliche Einkehr, somit wanderten wir zur 1,4 Kilometer entfernten Kötztinger Hütte. Kurz vor der Hütte befindet sich der Mittagsstein 1034 m mit einem Glockenturm zu Ehren der Gefallenen. In der Hütte war es gemütlich warm und wir ließen uns das leckere Mittagessen schmecken. Nach der Einkehr trennten sich die Wege. Da Timi mit seinen 4 Jahren komplett allein die 400 Höhenmeter aufgestiegen war, entschieden die Winkls auf direktem Weg zum Ausgangspunkt zurück zu wandern. Der Rest ging auf dem Kaitersbergrücken weiter bis zu den Rauchröhren. Das alpine Naturdenkmal besteht aus rauem Granit und ist ein perfektes Klettergebiet. Die beiden Türme ragen über 30 m spektakulär in die Höhe. Über Hudlach ging es dann ebenfalls zurück zum Parkplatz.

Fazit: Trotz des widrigen Wetters machte die winterliche Frühjahrwanderung allen Teilnehmern viel Spaß. Gerne sind wir beim nächsten Familienausflug wieder dabei.

Autor: Markus Winklmeier

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