Klettercamp im Tessin am Lago Maggiore

Uns beiden oberbayerischen Gastteilnehmerinnen wurde die ehrenwerte Aufgabe zuteil den Tourenbericht verfassen zu dürfen.

So berichten wir über unsere multikulturelle Woche im Tessiner Klettercamp am Lago Maggiore.

Wir staunten nicht schlecht, dass die Straubinger dabei keine Kosten und Mühen scheuen und extra aus Neuseeland einen Gitarristen und Sänger (Künstlername "Jack") für diese Woche engagiert haben, der sich um die musikalische Untermalung des Abendprogramms kümmerte.

Außerdem haben wir Bekanntschaft mit den Ureinwohnern aus dem Bayerischen Wald, genannt "die Waidler", gemacht und lernten während der Woche zunehmend besser die zunächst für uns fremdartigen klingenden Laute zu verstehen. Während unsere Energie nur für das Klettern auf traumhaft reibungsfreudigen Granit in Ponte Brolla reichte, wussten sich die Straubinger an ihren kletterfreien Tagen mit Mountainbike Touren im Maggia-Tal aktiv zu erholen. Eine unbändige Energie scheint in diesen Niederbayern zu stecken: Sie berichteten uns von 2000 geradelten Höhenmetern, Stauseen im Gebirge und herrlichen Trails - wir konnten dagegen nur von unseren blauen Flecken und schmerzenden Klettermuskeln berichten.

Der erfahrene Campleiter Peppi hatte wirklich ein gutes Händchen bei der richtigen Gebietswahl! So konnten wir z.B. bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Klettergebiet fahren und wenn die Finger und die Füße auf dem heißen Granit durchgeschmort waren, gab es an der Maggia gute Bademöglichkeiten mit karibisch anmutendem Flair. Nur eine schwere Bürde wurde uns von Peppi auferlegt: den abgefieselten Basilikumstrauch für das nächste Klettercamp 2021 wieder aufzupäppeln!

Zu guter Letzt bleibt uns nur zu sagen: Liebe Straubinger, vielen Dank, dass ihr uns so herzig aufgenommen habt! Ein Spruch aus unserer Garmischer Sektion lautet: "Wer nicht dabei war, der hat was verpasst!"

Angelika und Kathrin

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