Zwei-Tages-Wanderung auf den Hohen Bogen

Trotz diverser Zugverspätungen fand sich unsere Wandertruppe planmäßig in Schwandorf zusammen und bekam sogar in Cham noch den knapp kalkulierten Anschluss nach Hohenwarth. An unserem dortigen Startpunkt stieß noch eine weitere Familie dazu, sodass am Ende elf Erwachsene und ein Kind sich auf den Weg hinauf auf den Hohenbogen machen konnten.

Nicht nur die Anreise  mit der Bahn forderte von unserem Tourenorganisator Thomas Gelassenheit und Flexibilität, da unsere geplante Unterkunft wegen eines positiven Coronatestergebnisses geschlossen war. Dank thomas‘ Planung und etwas Glück war dann aber doch schnell ein Ersatz gefunden. Begleitet von vielen interessanten Gesprächen ging es über Stock und Stein und manchmal auch zwischen zwei Wegen den Berg hinauf. Nachdem wir die letzten Meter im Nieselregen zurückgelegt hatten,
schmeckten uns Kaffee und Kuchen im Berggasthof Schönblick besonders gut. Und pünktlich für einen kurzen Ausflug zum Gipfel und zu einer kleinen Kapelle, hörte auch der Regen vollständig auf. Nur erlaubte der herbstliche Nebel kaum die Aussicht auch zu genießen. Dafür war das anschließende abendliche Zusammensitzen besonders gemütlich. Und auch die Unterkunft ließ keine Wünsche offen. Der Nebel war es auch, der uns Sonntags nach einem reichlichen Frühstück anfangs bei unserem Weg zurück nach Hohenwarth begleitete, sodass nicht einmal die ehemaligen militärischen Überwachungstürme gut zu erkennen waren. Doch je weiter wir uns den Weg nach unten, vorbei an Pilzen, über Bächlein hinweg, durch schlammige Pfade, über und unter Ästen hindurch und über weiche mit Laub bedeckte Waldwege suchten, um so schöner wurde das Wetter, sodass wir noch einen herrlichen Herbstwald erleben konnten. Durch eine letzte gemeinsame Brotzeit an einem Rastplatz gestärkt (jeder hatte wirklich genug zum teilen und tauschen dabei), verteilten wir uns in Bahn und Auto und traten die Heimreise, noch einmal durch Verspätungen spannender gemacht, an.

Insgesamt war es ein herrliches Wochenende und ich freue mich darauf, mit bekannten und unbekannten Gesichtern auch nächstes Jahr wieder mit Thomas unterwegs zu sein.

Text: Gabi Eichenseer, Bilder: Franz-Xaver Geiger

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